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Gamification my Ass - Christoph Kolb trägt vor

10 2012 geschrieben von Gnaarf am 09. October 2012

Vielleicht hat es der ein oder andere schon auf Plakaten in der FIN gesehen. Christoph Kolb kommt unserer Einladung nach und gibt seinen Vortrag "Gamification my Ass" zum Besten. Damit war er zum Beispiel im April auch schon auf der Quo Vadis - der größten deutschen Spieleentwickler-Messe - präsent gewesen.

Dieser Vortrag ist für die Teilnehmer von "Einführung in digitale Spiele" verpflichtend, aber auch alle anderen Interessierten und Neugierigen sind herzlich Willkommen, sich kommenden Donnerstag im Hörsaal G29-307 um 17:00Uhr einzufinden.

Hier ein kurzer Einblick:

Gamification ist in aller Munde. Wir können es nicht mehr hören. Gamification wird als Allheilmittel gegen gelangweilte und "lurkende" User gehandelt. Pack auf jeden Mist ein paar Punkte, Rankings und Goldmedaillen und der User lechzt nach mehr. I call Bullshit. User Experience und Gaming sind Themen die mit dem nötigen Ernst, Sinn und Verstand angegangen werden wollen. Eigentlich alle Branchenangehörigen haben es Leid mit Buzzwords bombadiert zu werden. Man tauscht sich aus um Grundlagen der täglich wechselnden Trends zu erkennen, zu verstehen und zu erweitern. Die Medienpsychologie bietet hier interessante Ansätze, sowie ein erwachsener Blick auf das Thema Gaming im Allgemeinen. Beides versucht Christoph Kolb, ua. Referent Medienpsychologie an der Hochschule Fresenius, nahezubringen.

Christoph Kolb (1983) ist Geschäftsführer und kreativer Kopf der widjet GmbH aus Köln.
Der Wirtschaftspsychologe sammelte über acht Jahre Berufserfahrung als Grafiker und
Texter, bevor er 2008 zusammen mit Alexander Hachmann die Agentur für
Interaktionsdesign gründete. Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem Applikationen im
Web, in Social Networks und auf mobilen Geräten. Seit der Gründung konnte widjet
bereits namhafte deutsche Großunternehmen als Kunden betreuen.
Christoph ist darüber hinaus als Dozent für Medienpsychologie an der Hochschule
Fresenius in Köln tätig. Außerdem schreibt er als Ko-Autor, zuletzt im renommierten
englischsprachigen „Smashing Book“, über Design- und Business-Themen. In „Applying
Game Design Principles to User Experience Design“ stellte er ausgehend von
soziologischen und psychologischen Spieletheorien unter anderem die These auf, dass
soziale Netze eine besondere Form von Spiel sind.